Was ist ein Pedelec (Pedal Electric Cycle)?

28. Oktober 2010

PedelecPedelec – ein gelungenes Kunstwort. Es steht für „Pedal Electric Cycle“. Nur, wozu braucht ein elektrisches Fahrrad überhaupt noch Pedale? Ganz einfach: Ein Pedelc ist ein Fahrrad mit einem Hybridantrieb. In die Pedale können Sie nach wie vor treten. Wenn nicht, schaltet sich der Elektromotor automatisch hinzu und nimmt Ihnen die Arbeit ab. Raffinierte Steuer-Elektronik sorgt bei den meisten Modellen auch für eine Unterstützung der Tretbewegung. Möglich wird dies durch die Messung der vom Radler geleisteten Kraft. Ist sie zu gering, gibt der Motor die fehlende Leistung dazu. Die meisten Pedelecs verfügen zudem über eine Anfahrtshilfe: Ohne Tretbewegung beschleunigen solche Pedelec-Modelle bis auf eine Geschwindigkeit von 6 km/h. Mehr lässt der Gesetzgeber nicht zu. Ebenfalls aus rechtlichen Gründen muss sich der Motor ab einem Tempo von 25 km/h ganz abschalten. Sonst könnten Sie ein Pedelec nicht ohne Führerschein fahren. Auch die Höchstleistung ist per Gesetz beschränkt: 250 Watt sind das Maximum. Für diese Einschränkungen entfällt übrigens auch die Versicherungspflicht.

Die meisten Pedelecs treibt ein Gleichstrom-Motor an, seltener ist es ein Wechselstrom-Motor. Zwei Getriebe-Typen sind erhältlich, einmal der Naben- und der Kettenantrieb. Akkumulatoren mit einer Betriebsspannung von 24 oder 36 Volt speichern die Energie für den E-Motor. Mehr als 3 kg sollte so ein Akku heute nicht mehr wiegen. Das erlaubt dann ohne Weiteres die Mitnahme eines Ersatz-Akkus. Die Reichweite, die mit einem Akku erzielt werden kann, hängt von vielen Faktoren ab. Gelände, Gegenwind, Zuladung und der investierte Kraftaufwand des Bikers sind die wichtigsten. Die durchschnittliche Reichweite kann bei ca 40 km beziffert werden. Im Minimum sind es ca 10 km, maximal bis 70 km.

Weitere Information zum Pedelec finden Sie hier:
Elektrofahrrad Online-Shop
Informationen bei wikipedia
ADAC Systemvergleich Pedelecs 2010

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