Fahrradreifen

Gerade bei Fahrradreifen gibt es sehr große qualitative Unterschiede, die sich bei der Nutzung sehr leicht bemerkbar machen. Besonders Profis erkennen den Unterschied sehr schnell. Denn die Hochwertigkeit der Ummantelung eines Reifens ist häufig sehr verschieden und dadurch werden entscheidende Merkmale beeinflusst. Je einfacher die Produktionsweise der Reifen, desto weniger ausgeprägt sind die positiven Eigenschaften etwa der optimalen Reibung und Abnutzung. Die Unterschiede bei den Fahrradreifen sind sehr groß. Denn man findet die unterschiedlichsten Bereifungen, wie etwa Drahtreifen, darunter Ballonreifen- und Faltreifen, Schlauchreifen oder schlauchlose Reifen und ganz selten auch Vollgummireifen. Zwar bietet der Fachhandel eine bestimmte Palette an Standardreifen, aber Experten probieren hier gern unterschiedliche Modelle aus. Es gibt eine große Bandbreite in der Qualität der Reifendicke und Beschaffenheit der Materialien, beziehungsweise im Materialmix. Gerade bei teuren Reifen wird der Gummi speziell für einen bestimmten Belag entwickelt, was sich deutlich im Preis niederschlägt. Die Entwicklung vom einfachen Fahrradreifen bis hin zu einer exzellenten Bereifung, wie man sie im Hochleistungssport findet, ist sehr lang und experimentell gewesen. Neben den Reifen spielt auch der richtige Fahrradschlauch eine entscheidene Rolle.

Eine spezielle Gummierung kann für besondere Bodenhaftungseigenschaften sorgen. Man hat in vielen Schritten experimentiert um die beste Zusammensetzung und geeignete Eigenschaften für den Gebrauch zu finden. Die Bereifung durch Luft wurde beinahe zur gleichen Zeit von dem schottischen Tierarzt J.B. Dunlop und dem Franzosen Édouard Michelin erfunden. Seit dieser Zeit und besonders seit man mit Materialmischungen experimentiert wurden die Fahreigenschaften stetig verbessert. Etwa wird heutzutage der Füllstoff Silica verwendet oder man setzt auf Materialmixe, wie bei der Dual- und Triple-Compound-Technologie. Bis zur heutigen Zeit hat sich die Bereifung an Fahrrädern so weit entwickelt, dass im Sport spezielle Materialien zum Einsatz kommen, die dem Fahrer optimale Eigenschaften für Reibung, Abrieb und Bodenhaftung bieten. Es muss aber nicht die Tour de France gefahren werden, um ein hochentwickeltes Sportequipment zu nutzen. Im Fachhandel gibt es bereits für den üblichen Sport- oder Straßengebrauch weit entwickelte Materialzusammensetzungen, die eine gute Bodenhaftung auch bei Nässe und ausgezeichnete Reibungseigenschaften bieten. Im Freizeitsport sind diese optimal für den Straßengebrauch oder Offroad einsetzbar.

Tipp: Welcher Reifen der richtige ist, entnimmt man am besten einer Fahrradreifen Größentabelle. Hierzu geben Sie bei google einfach den Suchbegriff “Fahrradreifen Größentabelle” mit Anführungszeichen in den Suchschlitz ein.

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