Fahrradbeleuchtung

In der Regel verfügt ein neu erworbenes Fahrrad bereits über eine eigene Beleuchtungsanlage – schließlich ist eine ausreichende Fahrradbeleuchtung bei einer Nutzung des Rades im Straßenverkehr gesetzlich vorgeschrieben. Ein sicheres Fahrrad sollte sowohl über eine Vorderleuchte als auch eine Hinterleuchte verfügen. Darüber hinaus sollte der Radfahrer sein Gefährt auch mit zusätzlichen Reflektoren, den sogenannten „Katzenaugen“ ausstatten. Besonders bei einem Beleuchtungsausfall aufgrund von Technikproblemen während einer Fahrt leisten diese wichtige Dienste. An den Radspeichen sorgen sie für gute Sichtbarkeit von der Seite. Der Fahrradhalter sollte seine Beleuchtungsanlage regelmäßig einer technischen Prüfung unterziehen. Eine solche Kontrolle ist nicht zeitintensiv, aber enorm wichtig. Ermittelte Defekte sollten umgehend behoben werden. Notwendige Ersatzteile sind meist günstig zu erwerben und unkompliziert zu montieren. Fühlt sich der Halter für eine Selbstmontage jedoch zu unsicher, so sollte er die notwendigen Arbeiten dem fachkundigen Personal eines Fahrradgeschäftes überlassen. Diesbezügliche Services sind in der Regel recht günstig. Im Dunkeln ist eine guteingesetzte und funktionsfähige Fahrradbeleuchtung unerlässlich zur besseren Einschätzung von Gefahrenquellen und zur Vermeidung von Unfällen. Sie sorgt nicht nur für den Schutz des Radfahrers, sondern auch für den der restlichen Verkehrsteilnehmer. Sehen und gesehen werden lautet hier die Sicherheitsformel. Da dennoch viele Radfahrer leichtfertigerweise ohne Licht im Stra0enverkehr unterwegs sind, werden durch die Polizei häufig gezielte Sicherheitskontrollen durchgeführt. Bei Fahren ohne vorgeschriebene Lichtanlage droht dem Radfahrer dann eine empfindliche Strafe.

Der Radfahrer kann sich bei der Wahl seiner Beleuchtung zwischen batteriebetriebenen und dynamobetriebenen Lichtquellen, sowie Kombinationen beider Systeme entscheiden. Vorteil der dynamobetriebenen Beleuchtung ist der Wegfall von Batteriekosten sowie der Umweltschutz; dafür muss beim anliegen des Dynamos am Reifen eine leichte Erschwernis beim Fahren in Kauf genommen werden. Zudem funktioniert diese Form der Beleuchtung nur, solange das Rad in Bewegung bleibt. Batteriebetriebenes Licht bietet auch im Stand, z.B. beim Halten an Kreuzungen zuverlässige Sicherheit. Der Nutzer einer solchen Anlage sollte für den Notfall immer Ersatzbatterien mit sich führen. Grundsätzlich ist eine reine Batteriebeleuchtung allerdings ausschließlich für Rennräder mit einem Gewicht unter 11 kg zulässig. Bei anderen Rädern ist die lediglich die zusätzliche Verwendung von Batterieleuchten zur herkömmlichen Dynamobeleuchtung erlaubt. Ein batteriebetriebenes Rücklicht darf zeitgleich mit einer dynamobetriebenen Rückleucht eingesetzt werden. Im Frontbereich hingegen darf stets nur ein einzelner Scheinwerfer betrieben werden.

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