Fahrradanhänger für Kinder

Fahrradtouren mit dem kleinsten Spross der Familie sind kein Problem. Der Umstieg vom Kinderwagen in einen geeigneten Anhänger bringt viele Vorteile. Immer mehr Eltern entscheiden sich zum Kauf eines Fahrzeugs mit drittem Rad und Bügel. Mit dieser Ausstattung kann es zusätzlich als „Skater“ oder Transporter genutzt werden. Sparen beim Kauf eines Kinderanhängers ist nur bedingt zu empfehlen. Die Regel „Qualität hat ihren Preis“ gilt beim jedem Kauf eines technischen Gerätes – gute Markenprodukte gibt es nur bei einem Modellwechsel zu Sonderpreisen. Wichtige Kriterien für eine Kaufentscheidung sind Sicherheit, Stabilität und hohe Materialgüte. Kinderanhänger und Fahrrad müssen ein sicheres, vorschriftsmäßiges Gespann für Stadt- und Landfahrten ergeben. Der Wimpel am Anhänger sorgt für die erhöhte Aufmerksamkeit und entsprechende Rücksichtnahme anderer Verkehrsteilnehmer. Die „Rikscha-Lieblinge“ sind in einem Fahrzeug mit dem Siegel GS (Geprüfte Sicherheit) entsprechend gut aufgehoben. Empfehlenswert ist es, das Handling des Anhängers im Zusammenspiel mit dem eigenen Fahrrad zu testen. Unbedingt erforderlich ist eine Sitzprobe, um festzustellen, ob Kopf- und Beinfreiheit gegeben sind. Die Probefahrt deckt Schwächen und Vorzüge des Anhängers beim Kurvenfahren, Bremsen und auf hügeligen Radwegen auf.

Ein guter Kinderanhänger besitzt Einzelradaufhängungen und mindestens 20 Zoll Speichenräder (kugelgelagert). Die tiefliegende Deichsel sowie die Kupplung müssen über Sicherheitsleinen verfügen. Ausführungen mit Sattelrohr-Befestigungen sind keineswegs zeitgemäß! Der Rahmen soll so konstruiert sein, dass er einen tiefliegenden Schwerpunkt und breiten Radstand besitzt. Kleine Beifahrer benötigen besonderen Wetterschutz – nicht nur Wind und Regen können unangenehm sein. Zu viel Sonne oder Kälte beeinträchtigen ebenso die Freude an der Ausfahrt. An die Verkleidung eines Anhängers dürfen deshalb gehobene Ansprüche gestellt werden. Die Hersteller guter Marken achten auf genügend Frischluft im Innenraum und wenig Zugluft. Ihre Modelle verfügen über eine stabile Bodenwanne mit entsprechenden Befestigungsvorrichtungen für den Kindersitz. Die verwendeten Materialien sind frei von Schadstoffen. UV-reflektierende Außenflächen sorgen für Schutz vor Nässe. Klarsichtflächen für den erforderlichen Blickkontakt zum Fahrer und mit der „Außenwelt“ sind unentbehrlich. Und man kann jederzeit erkennen, ob an Bord alles in Ordnung ist. Wer die genannten Empfehlungen beachtet profitiert in doppelter Weise: Ein gepflegter Qualitätsanhänger lässt sich später als Gebrauchtfahrzeug gut vermarkten! Der Erlös kann sofort in ein neues Kinderfahrrad investiert werden.

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