Fahrradroutenplaner von Naviki

Fahrradrouten planen mit Naviki.org Naviki verbindet das Fahrradfahren mit den modernen Errungenschaften der Technik, oder genauer gesagt, dem Internet. Dazu werden auf der Webseite umfassende Informationen über Karten für Fahrradfahrer angeboten, und auch auf einen persönlichen Fahrradroutenplaner muss man nicht verzichten. Ob die Verschmelzung aus Altmodischem und Modernem gelingt, soll der folgende Artikel klären.

Naviki ist ein Projekt der Fachhochschule Münster

Hinter naviki.org steht kein größeres Unternehmen. Die Webseite ist ein Produkt der Fachhochschule Münster, aus deren Labors für Software Engineering diese Seite stammt. Ursprünglich nur als Nebenprojekt geplant, hat man bald den Nutzen der Software erkannt und somit im Juni 2009 ins Internet gestellt. Dass die Seite größtenteils das Werk von Studenten und Professoren ist, überrascht kaum, denn wer sonst fährt in Deutschland dermaßen viel Fahrrad? Naviki.org nimmt sich dabei des Web-2.0-Booms an und verlässt sich auf die Anwender der Seite, um selbst Strecken auf die Seite hochzuladen. Dabei muss man als Nutzer auch nicht mühsam per Hand oder auf ähnliche Weise selbst Strecken aufzeichnen, denn ein GPS-fähiges Handy reicht bereits aus. Mit einer eigenen Software, die von naviki.org bereitgestellt wird, muss man eigentlich nichts weiter tun – nur in die Pedale treten muss man dann doch noch selbst. Das sorgt dafür, dass es sehr einfach ist, neue Wege auf naviki.org zu veröffentlichen, was man auch daran sieht, dass das Netz auf der Deutschlandkarte bereits sehr engmaschig verläuft.

Und so funktioniert der Fahrradroutenplaner von Naviki

Durch diese Technik wäre es natürlich verschwenderisch, wenn man sie nicht noch auf persönliche Routenplaner übertragen würde. Daher kann man auf naviki.org auch einen solchen Planer nutzen. Der Eingabe von Start- und Zielort folgt eine Detailansicht der zu fahrenden Strecke, der Distanz zwischen den beiden Punkten und der zu erwartenden Reisedauer bei einer mittleren Geschwindigkeit von 15 Kilometer pro Stunde – anspruchsvollere Radfahrer werden sicher ein wenig schneller unterwegs sein. Nebenbei werden auf derselben Karte alle Wege aufgeführt, die bis dahin jemand mit installierter naviki.org-Software zurückgelegt hat, was in Ballungszentren schon mal ein ziemliches Durcheinander ergeben kann. Um seine eigenen Routen bei naviki.org hochladen zu können, muss man sich allerdings registrieren. Das geht schnell und ist auch nicht mit irgendwelchen obskuren Newslettern verbunden, die man bei derlei Angeboten oft fürchtet. Da hinter der Webseite aber wie gesagt eine Fachhochschule steckt, und kein Unternehmen, dass Gewinne einfahren will, muss man sich um die Sicherheit seiner Daten keine Sorgen machen. Zu guter Letzt hält ein gut gepflegtes Blog den interessierten Radfahrer immer auf dem neuesten Stand.

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